Ausbau innerstädtischer Nahverkehr!

 

Die Stadt Oberasbach leidet unter den verpassten Chancen, ein modernes Verkehrskonzept zu schaffen. Die Verkehrsbelastungen durch die Rothenburger Straße mit Lärm, Abgasen und Feinstaub sind unerträglich. Darum brauchen wir eine vernünftige öffentliche Verkehrsentwicklung. Mit einer innerstädtischen Nord-Süd-Querverbindung, taktorientiert an den VGN-Fahrplänen, muss eine kurzfristige Lösung zur Erreichbarkeit der

S-Bahnlinie gewährleistet werden. Auch in Kooperation mit den Nachbarstädten Stein und Zirndorf muss erreicht werden, dass z.B. Fürth leichter erreichbar wird. Es genügt nicht, die Biberttaltrasse nur freizuhalten, diese muss auch mit Leben erfüllt werden und zu einem bürgerfreundlichen Verkehrskonzept führen. Ebenso muss in Zusammenarbeit mit den Nachbarstädten das Tarifthema (Zone II) neu aufgegriffen werden.

 

 

Dreifachturnhalle

 

Die Stadt Oberasbach verfügt über drei Turnhallen für ihre Vereine, Schulen und Gruppierungen. Bei den Hallenbelegungen kommt es laufend zu Engpässen, da während der Schulzeiten natürlich die Schüler den Vorrang haben. Die Stadt hat somit nicht die notwendige Verfügungsgewalt über Einsatz und Belegung der Hallen. Fehlende Kapazitäten müssen für teueres Geld vom Landkreis angemietet werden. Deshalb braucht unsere Stadt, um dem wachsenden Bedarf in Zukunft begegnen zu können, eine eigene Halle. Sie hat unter anderem auch deutliche finanzielle Vorteile für uns alle. Es entfallen die Hallenmieten in Höhe von derzeit 120.000 €; und dieses Geld kann zur Bewältigung wichtiger Aufgaben herangezogen werden. Die Finanzierung der neuen Halle ist auch im Interesse und mit breiter Zustimmung der örtlichen Vereine durch eine einvernehmlich beschlossene Hallennutzungsgebühr gesichert. Durch die eigene Planung sind wir auch in der Lage, auf die umweltpolitischen Bedürfnisse unserer Bürger einzugehen. Die Nachhaltigkeit dieses Projektes kann durch den Einsatz einer Photovoltaikanlage sowie den Betrieb eines Blockheizkraftwerkes langfristig gesichert werden.

 

 

Aktive Gestaltung der Jugendarbeit

 

Die veränderten sozialpolitischen Rahmenbedingungen, in denen Familien heute leben müssen, führen dazu, dass durch die gestiegene Arbeitsbelastung Eltern immer weniger Zeit für ihre Erziehungsaufgaben haben. Dieses Defizit an Betreuung wollen wir durch attraktive Angebote an die Jugend ausgleichen und die Eltern dadurch entlasten. Die Jugendlichen erwarten Antworten und Taten auf ihre Fragen und Probleme. Eine Zentralisierung auf einen Ortsteil bzw. auf ein Jugendzentrum ist hier der falsche Ansatz. Eine Basis, die in allen Ortsteilen auf neu zu schaffende Jugendtreffs zurückgreifen könnte, ist der richtige Weg.

 

 

Gebietsbezogene Stadtentwicklung

 

Die Stadt Oberasbach ist aus einzelnen Stadtgebieten zusammengewachsen. Die Stadtteile in ihrer Ganzheit sind aber mehr als die Summe ihrer Teile. Diese Teile sollen durchaus ihr Eigenleben behalten. Und so empfiehlt sich ein Entwicklungskonzept, welches einzelne Projekte aufgreift, diese entwickelt und am Schluss im Sinne der Bürger zusammenführt. Einzelne Entwicklungskonzepte mit überschaubaren Projekten erlauben es uns auch, besser auf die Wünsche der Bürger einzugehen. Zeitnah und ergebnisorientiert, vernünftige Lösungen herausarbeiten und umsetzen zu können. Visionen sind notwendig und gut, müssen aber auch umsetzbar sein.